Bewegungsräume I , II & III: Drei choreografische Projekte

Drei choreografische Projekte nehmen das Ausstellungsthema Bewegung in der direkten Begegnung mit den Werken und den Besuchern der Ausstellung auf. Die tänzerische Umsetzung des Themas wird während den Projektmonaten (Februar, April und September) wöchentlich in der Ausstellung zu sehen sein.

Tänzerinnen und Tänzer und/oder Choreografinnen und Choreografen werden im Rahmen der Ausstellung «Paul Klee. Bewegte Bilder» vor Ort Ideen entwickeln. Dabei kommt es zu freier tänzerischer und choreografischer Auseinandersetzung mit Themen und Werken der Ausstellung, aber auch mit der Situation vor Ort (Museum–Ausstellung– Besucher). Im Mittelpunkt dieser Zusammenarbeit mit der Dampfzentrale Bern steht der Prozess und die Auseinandersetzung mit dem Thema Bewegung.

Paul Klee hat sich mit vielen Themen rund um Musik und (zeitgenössischem) Tanz auseinandergesetzt. Eines der Themen betreffend Tanz war die Auseinandersetzung mit der Schwerkraft. Und über das Thema der Schwerkraft, damit, dass der Mensch, wie alle Lebewesen und Materien auf der Erde, «irdisch gebunden» ist. Er bedauerte, dass die irdische Haltung die Bewegungsformen eingrenzt. Es sei die Sprungkraft, die über die Schwerkraft triumphiere. In Anlehnung an diese Auseinandersetzung recherchiert inFlux vor Ort das Leitmotiv: Das Oszillieren zwischen Schwerkraft und Schwerelosigkeit definiert die Bewegung.

Tanzcompagnie inFlux (September 2016)

Paul Klee hat sich mit vielen Themen rund um Musik und (zeitgenössischem) Tanz auseinandergesetzt. Eines der Themen betreffend Tanz war die Auseinandersetzung mit der Schwerkraft. Und über das Thema der Schwerkraft, damit, dass der Mensch, wie alle Lebewesen und Materien auf der Erde, «irdisch gebunden» ist. Er bedauerte, dass die irdische Haltung die Bewegungsformen eingrenzt. Es sei die Sprungkraft, die über die Schwerkraft triumphiere. In Anlehnung an diese Auseinandersetzung recherchiert inFlux vor Ort das Leitmotiv: Das Oszillieren zwischen Schwerkraft und Schwerelosigkeit definiert die Bewegung. www.influxdance.com

Mehr zur Tanzcompagnie inFlux im Zentrum Paul Klee hier unter zpk.org

Weitere Performances aus der Reihe finden Sie hier

 

Malika Fankha und Maureen Kägi (April 2016)

Malika Fankha und Maureen Kägi beschäftigen sich mit Grenzen und Reibungsmöglichkeiten zwischen der bildenden Kunst und der ephemeren Bewegung des agierenden Körpers. Ausgehend von den Werken Paul Klees werden physische Zustände erforscht und performative Fragmente gezielt zu den Räumlichkeiten und Bildern in Dialog gesetzt. Dabei bilden die Formensprache und Arbeitsmethoden Klees die Grundlage der individuellen Bewegunsrecherche. Mittels versatzstückartiger Phrasen erforschen die beiden Künstlerinnen den suchenden Duktus, Prozesse der Annäherung und Abstossung. Systematisch werden verschiedene Techniken und Kompositionsprinzipien aufgegriffen und eine Körpersprache entwickelt, die sich im Dialog mit den Bildern raumgreifend erweitert. Einzelne Linien, Formen und Farben werden zu subtilen räumlichen Eingriffen, denen durch den bewegten Körper eine zusätzliche Dimension zuteil wird.

Malika Fankha (Choreographin, Tänzerin) und Maureen Kägi (Bildende Künstlerin) realisieren seit 2011 gemeinsame Projekte im Performance-, Tanz- und Ausstellungskontext. Diese wurden bisher präsentiert in Zusammenarbeit mit dem Theater Drachengasse Wien, Galerie Mark Müller Zürich, Galerie Vincenz Sala Paris und Kunsthalle Winterthur. Im Juni 2016 entsteht eine neue Arbeit in Kollaboration mit dem Tanzquartier Wien.

Cosima Grand und Milena Keller (Februar 2016)

Die Tänzerinnen Cosima Grand und Milena Keller setzen sich mit den Werken Paul Klees auseinander, der sich seinerseits in seinem Schaffen mit Bewegung auseinandergesetzt hat.

Cosima Grand und Milena Keller haben beide die Ausbildung formation d’artiste chorégraphique am CNDC d’Angers unter der Leitung von Emanuelle Huynh absolviert und erarbeiten seither eigene Kreationen und Formate.
Für das Projekt im Zentrum Paul Klee werden sie von der Tanzwissenschaftlerin Johanna Hilari unterstützt.

Präsent vor Ort werden sie drei Achsen verfolgen: Den zeitgenössischen Tanz zu Zeiten Paul Klees, die Transposition von einem künstlerischen Medium in ein anderes (Malerei in Bewegung, Malerei in Sprache), den Akt des Sehens als körperliche Erfahrung und Praxis. Sowohl Material als auch Arbeitsweise werden für die Besucher und Besucherinnen der Ausstellung direkt einsehbar sein.

Videos: www.davidroethlisberger.ch

Mehr zur Ausstellung Paul Klee – Bewegte Bilder unter zpk.org

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