Deutsches Museum – Physik als Spielverderber – Der Traum vom Perpetuum mobile

Dipl.-Ing. Martin Buchholz, Institut für Thermodynamik, TU Braunschweig

Wissenschaftlicher Vortrag anlässlich des Kinostarts von „Die Karte meiner Träume“, des neuen Films von Jean-Pierre Jeunet nach dem Roman von Reif Larsen.

Die Konstruktion eines Perpetuum mobile ist ein Jahrhunderte alter Traum. Die scheinbare Erfindung einer solchen Maschine, die sich ständig von selbst bewegt und nebenher noch Arbeit verrichtet, spielt auch in dem Film „Die Karte meiner Träume“ (Kinostart am 10. Juli) eine wichtige Rolle: sie ist der Grund, warum der zehnjährige T.S. Spivet zu einem Preisvortrag an die Smithsonian Institution eingeladen wird und sich auf eigene Faust und ohne das Wissen seiner Eltern auf die Reise von Montana nach Washington D.C. macht.

Leider sind solche Maschinen ein Ding der Unmöglichkeit, weil sie – je nach Variante – verschiedenen Grundgesetzen der Physik widersprechen. Um die physikalischen Gründe für die Unmöglichkeit eines Perpetuum mobile zu beleuchten, veranstaltet das Deutsche Museum einen wissenschaftlichen Begleitvortrag zum Film. Als Redner konnte Martin Buchholz von der TU Braunschweig gewonnen werden, der für seine unterhaltsame Wissensvermittlung physikalischer Themen mehrere Preise gewonnen hat (u.a. Deutscher Meister im Science Slam 2010 mit einem Beitrag zur Entropie).

Weitere Informationen: Deutsches Museum

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