Fernand Léger. Malerei im Raum.

Le Transport des Forces kommt nach Köln

Im Ju­biläum­s­jahr des Mu­se­ums­baus wirft die Ausstel­lung Malerei im Raum ein neues Licht auf ei­nen der vielfältig­sten und ein­fluss­reich­sten kün­stler der Mod­erne. Fer­nand Léger (1881–1955), Zeitgenosse von Pab­lo Pi­cas­so und Ge­orges Braque, strebte mit seinem Werk nach ein­er Syn­th­ese der Kün­ste. Er dre­hte Filme, schuf Wandgemälde für Pri­vathäus­er und öf­fentliche Ge­bäude wie die UN-Ver­wal­tung in New York, ent­warf Kostüme und Büh­nen­bilder sowie Kirchen­fen­ster.
„Malerei im Raum“ ist die er­ste Über­blick­sausstel­lung, die das Au­gen­merk auf Fer­nand Légers Wandgemälde und Wand­malereien richtet.

Die Ausstellung versammelt eine Auswahl an besonders bedeutenden noch existierenden großformatigen Wandgemälden Légers, die nur äußerst selten zu sehen sind, bzw. bislang ihren Ursprungsort kaum verlassen haben, wie „Le Transport des Forces“, das Léger für das Palais de la Découverte anlässlich der Weltausstellung 1937 schuf. Der Film blickt hinter die Kulissen des Transports und zeigt, wie viele helfende Hände und Vorbereitung dahinter stecken, wenn ein so gigantisches Bild seinen angestammten Platz verlässt.

Wir danken DS Automobiles für die großzügige Unterstützung.

Mehr zur Ausstellung auf museum-ludwig.de

Beitrag kommentrieren