Hamburger Kunsthalle verdoppelt Beckmann-Bestand

Druck12 Werke aus dem Nachlass Peter und Maja Beckmann gehen als Leihgaben in die Sammlung der Hamburger Kunsthalle ein
Blick in einen Beckmann-Saal mit zwei Dauerleihgaben aus dem Nachlass Peter und Maja Beckmann (Mädchen mit gelber Katze und Prometheus) Hamburger Kunsthalle/bpk © VG Bild-Kunst, Bonn 2016 Foto: Kay Riechers
Blick in einen Beckmann-Saal mit zwei Dauerleihgaben aus dem Nachlass Peter und Maja Beckmann (Mädchen mit gelber Katze und Prometheus)
Hamburger Kunsthalle/bpk
© VG Bild-Kunst, Bonn 2016
Foto: Kay Riechers

Die Hamburger Kunsthalle verdoppelt ihren Bestand an Werken von Max Beckmann. Dank der großzügigen Leihgabe aus dem Nachlass Peter und Maja Beckmann gehen 12 Objekte dauerhaft in die Sammlung ein. Mit insgesamt 21 Gemälden und drei Plastiken kann nun das eindrucksvolle Schaffen des Künstlers von 1904 bis 1950 dargestellt und auch sein wenig bekanntes Frühwerk präsentiert werden. Mit Unterstützung der Hermann Reemtsma Stiftung wurden die wertvollen Neuzugänge vorab restauriert.

Erst 2014 konnte der Sammlungsbestand durch den Erwerb der größten Skulptur Beckmanns Adam und Eva erweitert werden. Alle Werke sind in den beiden neu eingerichteten Beckmann-Sälen der modernisierten Hamburger Kunsthalle zu besichtigen.

Aus Anlass der großzügigen Leihgabe führt die Kuratorin Dr. Karin Schick (Leitung Sammlung Klassische Moderne) am Samstag, dem 14. Mai 2016 um 15 Uhr ein Gespräch mit Mayen Beckmann, der Enkelin des Künstlers. Weiterer Gast ist Dr. Anja Tiedemann, die seit April 2016 in Hamburg das Werkverzeichnis der Gemälde Beckmanns überarbeitet, finanziert durch die Kulturstiftung Franz-Dieter und Michaela Kaldewei, Ahlen. Unter dem Titel Max Beckmann: Werk und Nachwirkung sprechen die drei Expertinnen darüber, wie seit dem Tod Beckmanns mit dessen Kunstwerken, Dokumenten und privaten Objekten umgegangen wird und welche Überlegungen sich für die Nachkommen, für ein Museum und für Forscher_innen unterschiedlicher Sparten ergeben.

Der Eintritt in das Museum sowie die Teilnahme an der Veranstaltung sind dank eines Sponsorings durch die Firma ECE frei.

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