Kunst in Europa 1945 – 1968

Der Kontinent, den die EU nicht kennt. Bis 29.01.2017
Gemeinsam mit dem Staatlichen Museum für Bildende Künste A. S. Puschkin und dem ROSIZO in Moskau sowie dem BOZAR in Brüssel organisierte das ZKM das groß angelegte Ausstellungsprojekt »Kunst in Europa 1945 – 1968: Die Zukunft im Blick« – kuratiert von Eckhart Gillen und Peter Weibel. Die Ausstellung thematisierte die verbindenden kulturellen Kräfte auf dem Eurasischen Kontinent und nahm damit einen zentralen Kulturraum in den Blick, der im 20. Jahrhundert durch Kriege und Krisen mehrfach erschüttert und zerrissen wurde.

Die mit der Ausstellung beleuchtete Zeitspanne 1945 bis 1968 steht in mehrfacher Hinsicht für künstlerische und politische Perspektivierungen, die in gegensätzlicher Weise zukunftsgerichtet waren. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs 1945 erhärteten sich die politischen und kulturellen Grenzen zunehmend, bis schließlich 1968 durch die anti-imperialistischen Studentenrevolten und die von Willy Brandt eingeleitete neue Ostpolitik erneut ein entscheidender Wendepunkt für die Zukunftsgestaltung in der europäischen Nachkriegsgeschichte in Ost und West markiert wurde.

Videodokumentation:

ZKM | Institut für Bildmedien

Kamera: Sarah Binder, Martina Rotzal, Christina Zartmann
Schnitt: Martina Rotzal
Konzept: Regina Hock, Martina Rotzal
Tonaufnahme: Anton Kossjanenko
Sprecher: Florentine Krafft
Musik: Apple Loops, Maxon Sounds C4D, Kevin MacLeod: Passing of Time (incomptech.com),
doxent: Heringsdorf(ccmixter.org),Bensound: Relaxing (bensound.com/royalty-free-music)

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