Kunsthistorisches Museum Wien – Fäden der Macht / Threads of Power

Den Glanz, der in der Renaissance von monumentalen, zu besonderen Festivitäten präsentierten Tapisserien ausging, lässt eine Ausstellung im Kunsthistorischen Museum wieder aufleben. Sie widmet sich damit einem Medium, das von einflussreichen Würdenträgern einstmals als Symbol der Macht und Repräsentation besondere Wertschätzung erfuhr. Die in der Schau gezeigten, vornehmlich aus kaiserlichem Besitz stammenden Wandbehänge sowie ein einzigartiger Thronhimmel wurden von den namhaftesten Künstlern der Zeit entworfen.

Die Ausstellung vermittelt einen Einblick in den reichen Tapisserienbestand des Kunsthistorischen Museums, der aus konservatorischen Gründen nicht dauerhaft gezeigt werden kann. Anhand von sechzehn ausgewählten Objekten wird die Tapisseriekunst in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts beleuchtet. Mittels zeitgenössischer Arbeiten von Margret Eicher und Nives Widauer wird ein Bogen zur Neuzeit gespannt und den Tapisserien ein Hauch ihres einstmaligen Bedeutungsgehaltes zurückgegeben.

Weitere Informationen unter: Fäden der Macht

Threads of power
16th century tapesteries from the Kunsthistorisches Museum

This exhibition brings to life the splendor of monumental tapestries displayed to celebrate important events at Renaissance courts. It showcases a medium that functioned as the ideal symbol of wealth and power. Almost all of the tapestries on show were once in the imperial collection; they and the unique canopy also on show here were designed by the period’s leading artists.

The exhibition documents the Kunsthistorisches Museum’s exceptional holdings of tapestries that cannot be permanently displayed for conservation reasons. A selection of sixteen exhibits will showcase tapestry production in the first half of the 16th century. Contemporary works by Margret Eicher and Nives Widauer forge a bridge to the present day and remind us of tapestries’ former meaning.

for more information: Threads of power

Weitere Informationen: Kunsthistorisches Museum

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