LUFTMUSEUM Amberg, Interview mit Künstler Erik Sturm

Ausstellung „Urmaterie“ von Erik Sturm, Stuttgart im LUFTMUSEUM Amberg , 28 Januar bis 23 April 2017


„Urmaterie“ Erik Sturm

Sonderausstellung in der gotischen Hauskapelle.
Bei der aktuellen Ausstellung „Urmaterie“ geht es um Staub. Er ist allgegenwärtig und unerwünscht; gleichzeitig ist Staub fast unsichtbares Material was mit bloßem Auge kaum erkennbar ist und erst durch Ansammlung einer größeren Menge sichtbar wird. Staub ist für Erik Sturm eine interessante Substanz, sowohl als künstlerischer Werkstoff, wie auch als Träger von Informationen, der viel über die Vergangenheit erzählen kann.

Erik Sturm hat einen besonderen Blick auf die Stadt. Seine künstlerische Arbeit gilt der Auseinandersetzung mit dem öffentlichen Raum und den Spuren der Vergangenheit, die sich in die Städte eingeschrieben haben. Der Künstler beschäftigt sich mit der Wahrnehmung von Objekten und ihrer Geschichte, indem er Fundstücke aus dem Stadtraum in die bildhauerische Arbeit einfließen lässt. Durch minimale Eingriffe oder Kontextverschiebungen gewährt er neue Perspektiven auf Alltagsphänomene und unseren Umgang mit
öffentlichem Raum.

Erik Sturm (*1982) lebt und arbeitet in Stuttgart. Er hat Bildhauerei bei Prof. Christian Jankowski an der Akademie der Bildenden Künste Stuttgart und bei Prof. Allan Siegel an der Ungarischen Akademie der Bildenden Künste Budapest studiert. 2012 gründete er mit Freunden den „Projektraum LOTTE“ in Stuttgart in dem seither zahlreiche Veranstaltungen realisiert wurden.

Weitere Informationen: LUFTMUSEUM Amberg

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