Marion Ackermann in der Ausstellung „Unter italischen Himmeln“

Marion Ackermann, die Generaldirektorin der Sraatlichen Kunstsammlungen Dresden wird durch William Turners „Goldener Zweig“ (1834) aus der TATE an ihre eigenen frühen Italienerlebnisse erinnert.

„Mein Bild von Italien…“ – Inspiriert von unserer Sonderausstellung „Unter italischen Himmeln“ erzählen bekannte DresdnerInnen von ihren ganz persönlichen Italienbildern und -erinnerungen.

Zur Ausstellung

talien, das „Land, wo die Zitronen blüh’n“, war im 19. Jahrhundert ein magnetisierender Ort. In Deutschland befeuerte Johann Wolfgang von Goethe mit seiner 1816/17 veröffentlichten „Italienischen Reise“ nachhaltig den kollektiven Drang in den Süden. Bereits 1801 brachte Heinrich von Kleist, als er schwärmerisch von einem „reinen blauen italischen Himmel“ über Dresden schrieb, die tief verankerte Sehnsucht nach dem hellen Licht eines Landes zum Ausdruck, das ebenso mit seinen antiken und christlichen Stätten, mit seinem Reichtum an Renaissancekunst sowie mit seinen rauen und elegischen Landschaften verzauberte.

Das Albertinum zeigt eine umfassende Retrospektive zu deutschen Italienbildern des 19. Jahrhunderts. Erstmals wird hierzu der reiche Bestand der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, ergänzt um hochkarätige Leihgaben, in den Fokus gerückt. Das Schaffen deutschsprachiger Künstler steht dadurch im Dialog mit Arbeiten herausragender internationaler Zeitgenossen wie Camille Corot, Johan Christian Dahl, William Turner und Arnold Böcklin.

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