Museum für Gestaltung Zürich: Lora Lamm im Gespräch – Grafikdesignerin: Beruf und Berufung

Poesie, Humor und verhaltene Farbigkeit prägen die Plakatwelt der Schweizer Grafikerin Lora Lamm. In den 1950er-Jahren verhalf sie dem Mailänder Warenhaus „La Rinascente“ oder dem Gummifabrikanten „Pirelli“ zu einem ebenso unverwechselbaren Auftritt, wie später als Partnerin der Werbeagentur Frank C. Thiessing zahlreichen nationalen und internationalen Auftraggebern. Lamms Plakate zeichnen sich aus durch das sensible Ausloten grafischer Mittel und einen eigenständigen Zugang im Umfeld des progressiven Grafikdesigns der Nachkriegszeit. So ist Lamm eine Grenzgängerin zwischen Italien und der Schweiz, Illustration und Grafik, Vergangenheit und Gegenwart. Die ausgestellten Plakate faszinieren noch heute durch die originelle Verbindung solider schweizerischer Technik und spielerischer Umsetzung, auch dank italienischer Einflüsse.
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