Neulich im Museum Episode 6: Wissenschaftliche Sammlungen am Deutschen Meeresmuseum

In der sechsten Episode der Podcastreihe „Neulich im Museum“ gibt Kuratorin Ines Martin einen Einblick in die umfangreichen wissenschaftlichen Sammlungen am Deutschen Meeresmuseum. In den für Besucher sonst verborgenen Archiven des Museums schlummert eine große Artenvielfalt von Meerestieren und -pflanzen – insgesamt mehr als 44000 Sammlungsstücke.

Die vier wichtigsten Aufgaben eines Museums liegen in der Sammlung, dem Bewahren und Archivieren von Kulturgut und biologischer Vielfalt, der Forschung und der Ausstellung Wissensvermittlung.

Gemäß seiner Spezialisierung bewahrt das DMM in seinen Magazinen bedeutendes wissenschaftliches Sammlungsgut zur Meeresbiologie, Fischerei, Meereskunde und Meeresgeologie. Nur durch die Sammlung sind museale Ausstellungstätigkeit und Forschung überhaupt erst möglich. Insofern ist die Beschaffung, Erhaltung, Konservierung und wissenschaftliche Bearbeitung von Objekten zur Entwicklung der spezifischen Sammlungsschwerpunkte eine der wichtigsten Aufgaben der Wissenschaftler des Museums.

Geschichte der Sammlungen des Deutschen Meeresmuseum

In ihrer thematischen Spezialisierung, die erst vor etwa 30 Jahren begann, sind die Sammlungen des Deutschen Meeresmuseums im Vergleich zu den Sammlungen anderer großer naturkundlicher Museen relativ jung. Allerdings begann der Aufbau der wissenschaftlichen Sammlung, damals noch ohne spezifisch marine Ausrichtung, schon viele Jahre vor der Gründung des Museums. Es war Prof. Otto DIBBELTs Jugendtraum, in seiner Vaterstadt Stralsund ein naturwissenschaftliches Museum aufzubauen.

Mehr über die Sammlungen am Deutschen Meeresmuseum erfahrt ihr unter deutsches-meeresmuseum.de

Produktion: ClipFilm Stralsund und Deutsches Meeresmuseum Stralsund

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