Philosophisches Gespräch: Hannah Arendt und der Ursprung totalitärer Herrschaft

Anlässlich der im Mai 2018 eröffnenden Sonderausstellung „Rassismus. Die Erfindung von Menschenrassen“ setzten sich Philipp Felsch und sein Gast, die Literaturwissenschaftlerin Eva Geulen, mit der jüdischen politischen Theoretikerin und Publizistin Hannah Arendt (1906 – 1975) auseinander. Arendt studierte Philosophie, Theologie und Klassische Philologie in Marburg, Freiburg und Heidelberg, u. a. bei Martin Heidegger, Edmund Husserl und Karl Jaspers. In ihrem politischen Hauptwerk Elemente und Ursprünge totalitärer Herrschaft (1951 engl. /1955 dt.) analysiert sie die Entwicklung des Antisemitismus und die Entstehung von Rassismus seit dem 18. Jahrhundert als Effekte eines nationenübergreifenden Imperialismus und beschreibt die Formen totalitärer Herrschaft am Beispiel des Nationalsozialismus und des Stalinismus. Das fast 1.000-seitige Buch gehört heute zum Standardwerk politischer Bildung.

Prof. Dr. Philipp Felsch, Wissenschaftshistoriker an der Humboldt-Universität zu Berlin, spricht mit Prof. Dr. Eva
Geulen, Literaturwissenschaftlerin und Direktorin des Zentrums für Literatur- und Kulturforschung Berlin, über Hannah Arendt, ihr Werk und ihre Wirkung.

© Stiftung Deutsches Hygiene-Museum, 2018

Weitere Informationen: Deutsches Hygiene-Museum

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