Luther, Kolumbus und die Folgen

Luther, Kolumbus und die Folgen, 13.07. – 12.11.2017
Wie gehen wir mit Veränderung um? Nicht erst unserer Gegenwart stellt sich diese brennende Frage, wenn wir Neuem und Fremdem neugierig und zuversichtlich oder mit wachsender Angst begegnen.

Schon die Zeitgenossen von Martin Luther und Christoph Kolumbus waren einem gewaltigen Wandlungsdruck ausgesetzt: Mit der allmählichen Erkenntnis einer „Neuen Welt“ im Westen geriet ihr altes Weltbild ins Wanken. Und auch mit den neuen Alternativen im Religiösen, wie wir sie Luther und anderen Reformatoren verdanken, sah sich der Christenmensch vor existenzielle Entscheidungen über das richtige oder falsche Leben gestellt.
Anlässlich des Reformationsjubiläums präsentiert die Ausstellung „Luther, Kolumbus und die Folgen“ das dramatische Nebeneinander von Aufbruchsstimmung und Endzeit-Angst, von Wissensdurst und Neugierverbot, wie es die Umbruchsjahre zur Neuzeit hin prägte. Das Germanische Nationalmuseum hat dazu herausragende Zeugnisse europäischer Zukunftsfreude und Zukunftssorge zusammengeführt, vom gewaltigen wasserspeienden „Satan“ der Kölner Domfassade, über Christoph Kolumbus‘ eigenhändige Wetterprognosen bis hin zum ersten Indianerbild in der alten Welt.

Luther, Kolumbus und die Folgen: Kanone mit Stachelschwein Teil I

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