Vorschau: Amerikanischer Realismus von 1945 bis heute ab 2017 in Emden

Bildschirmfoto 2016-06-29 um 19.51.00Drents Museum (NL) und Kunsthalle Emden (D) präsentieren in 2017 „The American Dream“ in einer Doppelausstellung

Im Herbst 2017 präsentieren das Drents Museum in Assen (Niederlande) und die Kunsthalle Emden (Deutschland) gemeinsam die umfangreiche internationale Ausstellung „The American Dream“ als zweiteilige Schau, die an beiden Orten parallel läuft. Die Doppelausstellung in Assen und Emden ist ein Überblick über den amerikanischen Realismus von 1945 bis heute, darunter Werke von Edward Hopper, Andy Warhol, Alice Neel, Richard Diebenkorn, Martha Rosler, Alex Katz und Chuck Close.

Zusammenarbeit mit amerikanischen Museen

„The American Dream“ ist die erste große Übersichtsausstellung zum amerikanischen Realismus in Europa. Das Drents Museum konzentriert sich auf die Kunst von 1945 bis 1965, während die Kunsthalle Emden ihren Fokus auf die Zeit von 1965 bis zur Gegenwart richtet. Die beiden Häuser arbeiten dabei mit großen US-amerikanischen Museen und Privatsammlungen zusammen, die über bedeutende Bestände auf diesem Gebiet verfügen.

Drents Museum

Das Drents Museum begann im Jahr 2009 mit seiner Ausstellungsreihe zum Thema „Internationaler Realismus“. Nach dem „Realismus in Leipzig“ (2009), dem „Sowjetischen Mythos“ (2012) und „Kim Utopia“ (2015) wendet das Haus mit dem „American Dream“ seinen Blick nun auf die Kunst des Westens. Nach dem Zweiten Weltkrieg war in den USA neben der abstrakten Kunst auch eine neue Form des Realismus entstanden: ein kühler realistischer Blick auf den Alltag und den „The American way of life“.

Kunsthalle Emden

Für das Projekt „The American Dream“ hat das Drents Museum die Zusammenarbeit mit der Kunsthalle Emden gesucht, das im Jahr 2010 mit der großen Ausstellung „Das Abenteuer der Wirklichkeit“ mit großem Erfolg ein wichtiges Projekt zum Thema Realismus realisiert hatte. „The American Dream“ schlägt nun eine Brücke zwischen den beiden Häusern, die grenznah und nur rund eine Stunde Fahrtzeit voneinander entfernt liegen. Die innovative Ausstellungskooperation bietet vielfältige Anknüpfungspunkte auch in den Bereichen des grenzüberschreitenden Marketings, im Tourismus und für die Finanzierung. Diese Ansätze sollen in der Zukunft auch weiter ausgebaut werden.

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