La luce alpina im Kunstmuseum St.Gallen

Giovanni Segantini (1858–1899) entwarf in seinen Gemälden das Bild eines Daseins in harmonischem Einklang mit der Natur. Gleichsam als malerischer Gegenentwurf zur Realität grossstädtischer Existenz war sein Werk in den Kunstmetropolen Paris, Wien und Berlin des späten 19. Jahrhunderts hoch geschätzt. Segantini zählt zu den Hauptvertretern des europäischen Symbolismus des Fin de Siècle. Gleichzeitig gilt er durch seine herausragende Stellung im italienischen Divisionismo als wichtiger Erneuerer der Malerei. Seine einfachen ländlichen Figuren sind eingebettet in den ewigen Zyklus der Jahreszeiten, von Geburt, Sein und Tod. Segantini gelingt es, die minuziös erfasste Bündner Bergwelt in allegorische Bildvisionen von strahlender Leuchtkraft zu bannen.

Was an Inhalt und Form seines Werks für Kunstschaffende heute noch oder wieder Bedeutung hat, ist das Thema der Ausstellung «La luce alpina», die sich auf zentrale Arbeiten Segantinis konzentriert. Es sind Werke die ab 1887 in Savognin und Maloja entstanden sind.

Produktion: arttv.ch

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