Der Mensch als Herr oder Hüter der Schöpfung? – Ethische Fragen in Judentum und Islam

Ethische Fragen in Judentum und Islam – Dialogische Ringvorlesung im Rahmen des Jüdisch-Islamischen Forums

Veranstaltung vom 13. Juli 2017

Lange wurde der Vorwurf erhoben, die abrahamitische Tradition habe eine massive Mitschuld an der ökologischen Krise, basierend auf der Aufforderung Gottes, sich die Erde untertan zu machen. Kann aber die Ausbeutung der Natur tatsächlich den Religionen zur Last gelegt werden? Welche Positionen lassen sich aus jüdischer und muslimischer Ethik zur Legitimität von Eingriffen in die Natur ableiten, beispielsweise in Bezug auf die Züchtung genetisch veränderter Organismen oder Climate Engineering?

Mit Hava Tirosh-Samuelson, Direktorin der Jewish Studies an der Arizona State University in Tempe, und Nawal Ammar, Dekanin des Humanities & Social Sciences College an der Rowan University in New Jersey.

Moderation: Martin Mahmud Kellner, Institut für Islamische Theologie, Universität Osnabrück

In Zusammenarbeit mit der Allianz Kulturstiftung

Weitere Informationen: Jüdisches Museum Berlin