Food for the Eye. Die Geschichte des Essens in der Fotografie – bei C/O Berlin

Wiener Würstchen, Bockwürste, Schinken, Petersilie und Gewürzgurken als Requisiten einer grotesk absurden Szenerie – die Wurstserie des Schweizer Künstlerduos Peter Fischli und David Weiss ist legendär. Die gefrorenen Gemüse- und Obstwürfel und kunstvoll arrangierten Stillleben des amerikanischen Modefotografen Irving Penn sind es ebenso. Die quietschbunten Törtchen und Baked Beans auf Toast des britischen Magnum-Fotografen Martin Parr bedienen ein britisches Klischee, während die Arbeiten von Cindy Sherman und Martha Rosler das Rollenbild der Frau in der Küche hinterfragen. Die Ausstellung bei C/O Berlin blickt auf die vielfältige Geschichte des Essens in der Fotografie und bietet mit Werken aus den Bereichen der Bildenden Kunst, der Mode und des Fotojournalismus bis hin zur Werbung einen umfangreichen Überblick über die Darstellung von Essen in der Fotografie der letzten zwei Jahrhunderte.

Food for the Eyes . Die Geschichte des Essens in der Fotografie zeigt eine Vielzahl an Werken bekannter Künstler*innen wie Nobuyoshi Araki, Peter Fischli und David Weiss, Nan Goldin, Rinko Kawauchi, Laura Letinsky, Martin Parr, Irving Penn, Martha Rosler, Cindy Sherman, Stephen Shore und Wolfgang Tillmans. Die Ausstellung, kuratiert von Susan Bright und Denise Wolff, wurde von der Aperture Foundation, New York, in Zusammenarbeit mit C/O Berlin organisiert.

Mehr unter www.co-berlin.org/food-eyes