Franz Marcs „Die weiße Katze“ in der Ausstellung „Faszination Japan Monet · Van Gogh · Klimt“

In Die Weisse Katze aus dem Jahr 1912 konzentriert sich Franz Marc ganz auf das Wesen der kleinen eingerollt schlafenden Katze. Er blendet jede Außenwelt weg und fokussiert seine – und auch unsere – gesamte Beobachtung auf das in sich ruhende Tier. Zweifelsohne war Marc im Charakter seiner Tierstudien von der Auffassung eines Hokusai inspiriert: „ […]. In mir lebt jetzt eine Stimme, die mir immerwährend sagt: zurück zur Natur, zum allereinfachsten; denn nur in dem liegt die Symbolik, das Pathos und das Geheimnisvolle in der Natur, “ so schreibt er in einem Brief an seine spätere Frau Maria, der er auch Arbeiten des Japanischen Holzschnittmeisters beilegte: „Sind es nicht Meisterwerke, die ich Dir immer in meine Briefchen lege? Dieser göttliche Hokusai!“

Franz Marc, Die weiße Katze, 1912 Öl auf Karton, 48,8 x 60 cm © Foto: Punctum/Bertram Kober © Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale), Kulturstiftung Sachsen-Anhalt

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