Geraubte Judaica – Die Erforschung ihrer Provenienz in Israel und Deutschland

Erst-Check: Die Suche nach Judaica in deutschen Stadt- und Regionalmuseen

Das Jüdische Museum Berlin veranstaltete mit der Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum ein zweitägiges, internationales Symposium zum Thema Geraubte Judaica – Die Erforschung ihrer Provenienz in Israel und Deutschland. In Fachvorträgen, Workshops und bei einer Abendveranstaltung stand erstmals ausschließlich die Erforschung der Herkunft jüdischer Zeremonialobjekte (Judaica) in Deutschland und Israel im Zentrum.

  • Vorträge im Rahmen des Fachsymposiums »Geraubte Judaica«; Jüdisches Museum Berlin; 18. Juni 2018:
  • Alexander Sachse: Starthilfe zur Provenienzforschung: das Projekt »Erst-Check« in Brandenburg
    Christine Bach M.A.: »Herkunft ungewiss, Herkunft bekannt«: Judaica in den nichtstaatlichen Museen Bayerns
  • Dr. Carolin Lange: Judaica als Zufallsbeute der Beschlagnahmung von jüdischem Archivgut

Sara Shor: Ceremonial Objects from the Jewish Home.

Vortrag zur Judaicaforschung in der Sammlung des Yad Vashem Museums (auf Englisch)

Michal S. Friedlander: The Judaica Blind Spot

Vortrag über die Schwierigkeit des Umgangs mit Judaica aus der Zeit des Nationalsozialismus (auf Englisch). Mit einleitendem Grußwort von Programm­direktorin Léontine Meijer-van Mensch.

Mehr Informationen zur Konferenz: www.jmberlin.de

Beitrag kommentrieren