Kunsthalle Bremen bei Google Arts & Culture virtuell begehbar

Nutzerinnen begeben sich auf einen Virtual Reality Rundgang mit Cardboards.

(Preseinformation) Die Kunsthalle beherbergt eine umfangreiche und vielfältige Sammlung, die europäische Malerei vom Mittelalter bis zur Gegenwart, internationale Moderne, Skulpturen sowie herausragende Werke der Medienkunst umfasst. Die Kunstwerke vom 14. bis ins 20. Jahrhundert können nun im Rahmen von Google Arts & Culture virtuell erkundet werden.

22 Ausstellungsräume sind in 360°-Ansichten in Form des Google Street Views begehbar. Über 200 Werke aus der Sammlung sind darüber hinaus mit kurzen Texten versehen und stehen für detaillierte Betrachtungen zur Verfügung. Sie werden damit unter anderem Teil von Aktionen wie dem Art Selfie, mit dem Nutzer über die Arts & Culture-App ihre Gemälde-Doppelgänger finden können

In Online-Geschichten werden außerdem die Historie der Kunsthalle und des Kunstvereins in Bremen sowie Werke von Paula Modersohn-Becker anschaulich und mit zusätzlichen Medien wie Audio und Video dargestellt. Auch die Ausstellung „What is Love? Von Amor bis Tinder“ wird hier präsentiert. Mit Hilfe der sogenannten „Cardboard“, einer Virtual-Reality-Brille aus Pappe, können sich Nutzer der Google Arts & Culture App zudem auf einen virtuellen Rundgang durch Ausstellungsräume der Kunsthalle in 3D begeben: Die Kunsthalle Bremen ermöglicht dies als eines der ersten Kunstmuseen in Deutschland.

Die virtuellen Angebote stehen allen Nutzern im Internet sowie über die Google Arts & Culture App kostenfrei zur Verfügung unter: g.co/kunsthallebremen

Prof. Dr. Christoph Grunenberg, Direktor der Kunsthalle Bremen: „Die Teilnahme am Google Arts Project ist Teil der digitalen Strategie der Kunsthalle Bremen. Das Ziel ist, das Museum und seine Inhalte der Öffentlichkeit unmittelbar zugänglich und auf unterschiedlichste Weise erfahrbar zu machen. Mit dem Google Arts Project öffnen wir das Museum und verschaffen uns eine nationale sowie internationale Sichtbarkeit.“

Simon Rein, Program Manager Google Arts & Culture: „Mit Google Arts & Culture können Nutzer Kunst aus den Sammlungen der bedeutendsten Museen an jedem Ort, zu jeder Zeit und in höchster Qualität sehen. Wir freuen uns sehr darüber, die Kunsthalle Bremen mit ihrer beeindruckenden Sammlung an Meisterwerken von Claude Monet, Vincent van Gogh oder Paula Modersohn-Becker als Partner zu haben. Auch diejenigen, die die Kunsthalle nicht persönlich besuchen können, bekommen nun durch einen virtuellen Rundgang einen Eindruck des imposanten Museums.“

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