Museen und Universitäten schaffen, was Politik und Diplomatie nicht können

„Wir wollten in diesem Projekt zeigen“, sagt Prof. Dr. Jürgen Zimmerer, der Initiator des Projekts und Leiter der Forschungsstelle „Hamburgs (post-)koloniales Erbe/Hamburg und die frühe Globalisierung“, „dass Wissenschaft und Kunst, dass Museen und Universitäten etwas können, was Politiker und Diplomaten nicht können“. Zur Eröffnung der Ausstellung sprachen wir neben Prof. Dr. Jürgen Zimmerer mit den Künstlerinnen Vitjitua Ndjiharine, Nicola Brandt und der Kuratorin, Dr. Johanna Wild.

Die Ausstellung Ovizire • Somgu: Von woher sprechen wir? im Hamburger Museum am Rothenbaum (MAKK) ist das (Zwischen-) Ergebnis eines einhährigen Forschungsprojekts,in dessen Zentrum ein Fotobestand des Museums stand, der während der deutschen Kolonialzeit in Namibia entstanden ist. Die Künstlerinnen Vitjitua Ndjiharine, Nicola Brandt, der Künstler Nashilongweshipwe Mushaandja und die Historikerin Ulrike Peters näherten sich dabei aus verschiedenen Perspektiven den Schatten und Kontinuitäten der kolonialen (Bild)geschichten an.

Mehr zur Ausstellung unter markk-hamburg.de

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