Trailer: Hans Christian Andersen. Poet mit Feder und Schere

Diese Hans Christian Andersen-Ausstellung ist die größte Präsentation zu Andersen als bildenden Künstler, die jemals in Deutschland gezeigt wurde.

Mit Märchen wie „Des Kaisers neue Kleider“, „Die Prinzessin auf der Erbse“ oder „Die kleine Meerjungfrau“ erlangte Hans Christian Andersen bereits zu Lebzeiten größte Berühmtheit. Nahezu unbekannt dagegen sind die feinsinnigen und überraschend modern anmutenden Arbeiten auf Papier, die der prominente dänische Dichter zu Lebzeiten ausschließlich an Freunde verschenkte, aber nicht öffentlich preisgab. Sie reichen von radikal abstrahierten Italienlandschaften über grotesk anmutenden Schattenrissen bis hin zu experimentierfreudigen Klecksographien, wie sie das 19. Jahrhundert bis dahin kaum kannte.

Mit der ebenso zauberhaften wie bizarren Papierwelt von Hans Christian Andersen präsentiert die Kunsthalle Bremen einen überraschend „anderen Andersen“. Eine künstlerische Entdeckung, zu der auch die Pop-Art Ikone Andy Warhol eine Spur legte. Er hielt Andersen und dessen Scherenschnitte noch kurz vor seinem Tod in farbstarken Siebdrucken fest und leistete damit gegen Ende der 1980er Jahre einen illustren Beitrag zu der reichen Andersen-Rezeption, die bis in die Gegenwartskunst anhält.

Die Ausstellung findet statt unter der Schirmherrschaft Ihrer Königlichen Hoheit Prinzessin Benedikte zu Dänemark. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit Texten von Ejnar Stig Asgaard, Anne Buschhoff, Klaus Müller-Wille und Detlef Stein.

Mehr unter www.kunsthalle-bremen.de

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